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Reihe: Kritische Fachgeschichten
Die Sammlung Thule

Erwähnung von Rassismus

Bis in die 1960er Jahre mussten norröne Sagas herhalten, um an ihnen einen rassistischen Germanenmythos zu kultivieren. Auch die Skandinavistik wirkte daran mit. Eine Anregung, sich mit diesen Texten kritisch auseinanderzusetzen und Kontinuitäten zu hinterfragen.

Von Paula Schudeleit

Dass die Geschichte der Skandinavistik in Göttingen keine unproblematische ist, wurde im letzten Artikel unserer Reihe zu kritischen Fachgeschichten aufgezeigt. Ein vermeintlich unspektakuläres Beispiel dafür ist die sogenannte Sammlung Thule, die auch im Göttinger Skandinavischen Seminar in mehreren Ausgaben von 1913 bis 1967 zu finden ist. Es handelt sich um ein groß angelegtes Übersetzungsprojekt altnordischer Sagas, bei dem zahlreiche Wissenschaftler, die in ihrem Wirken die Skandinavistik beeinflusst und geprägt haben, als Übersetzer1 fungierten. Bevor Gustav Neckel 1935 Direktor des hiesigen Instituts wurde, trug auch er durch seine Saga-Übersetzungen zur Sammlung Thule bei, die einen nationalistischen Germanenmythos popularisierte. Von der Fachwelt wurde und wird die Sammlung Thule teils geschätzt, teils revidiert, teils ignoriert – doch wie erklärt sich ihre unveränderte Neuauflage bis in die 1960er Jahre hinein?

Der Eugen Diederichs Verlag

Als sich das wilhelminische Kaiserreich zu einem Industriestaat entwickelt und damit einhergehend Landflucht, Urbanisierung und die sogenannte Soziale Frage die Gesellschaft beschäftigen, gründet der 29-jährige Eugen Diederichs 1896 einen nach ihm benannten Verlag. Der Kulturverleger, wie er sich selbst nennt, möchte seinem Lesepublikum Quellen zur Verfügung stellen, aus denen es für die Weiterentwicklung der eigenen Kultur schöpfen kann.2

Um eine fruchtbare Wechselwirkung zwischen den ›kulturverdrossenen‹ und den gebildeten Schichten zu bewirken, unterstützt Diederichs eine angewandte ›Wissenschaft‹, verkörpert in der sich neu bildenden Volkskunde. Diese Disziplin entsteht in einem nationalistischen, kulturpessimistischen und irrationalen Klima, welches eine wissenschaftsfeindliche Haltung begünstigt. Die Wissenschaft, als fernab von der Lebensrealität der Menschen angesehen, soll nun durch interaktive Volkserziehung eine Nationalidentität fördern. Nicht nur unterstützt Diederichs die Volkskunde, indem er den ersten Lehrauftrag stiftet – unter der Bezeichnung »Volksdichtung« veröffentlicht er Werke, die sich durch Unmittelbarkeit, Natürlichkeit und Authentizität auszeichnen sollen und die Leser*innen darin unterstützen könnten, sich selbstständig zu bilden und die Gesellschaft damit zu verändern.3 Dazu gehört auch die Thule-Reihe, die verdeutlichen soll, wie ein Volk zur Ganzheit ohne Differenzierung sozialer Klassen zurückgeführt werden kann.

Das Projekt »Thule«

Viele Wissenschaftler*innen verstehen dieses eigene Volk zu dieser Zeit als germanisch und gehen auf der Suche nach einer einheitlichen Identität über die zerstückelte nähere Vergangenheit hinaus, um das wahre, eigentliche Wesen des germanischen Volks wiederzufinden und neu zu beleben. Dabei stoßen sie unvermeidbar an ganz banale Grenzen: Auf den sprachlichen Vorstufen des Neuhochdeutschen sind nicht besonders viele mythisch angereicherte Quellen überliefert. Also sieht man sich bei den ›germanischen Nachbarn‹ um und entdeckt im Norden eine Fülle an reichhaltiger ›germanischer‹ Literatur – den Sagas: Auf Island in altnordischer Sprache aufgeschrieben, behandeln diese Sagas unter anderem Geschichten über isländische, vorchristliche Gesellschaften.4 Die Wissenschaftler*innen sehen in ihnen von anderen Einflüssen – wie etwa der römischen Antike – unberührte realistische Schilderungen über das Wesen der Germanen. Eugen Diederichs zeigt sich begeistert von den isländischen Sagas:

Die realistische Darstellungskunst der Sagas wurzelt in der Idee des Starkgeistigen, des Willensmenschen und zeigt den Geist der Rasse in seiner Wertschätzung der männlichen Tugenden: Treue, Mut zur Wahrheit und das Gefühl für Unverletzlichkeit des Weibes und des Sippenverbandes.5

Tatsächlich wurden die Isländersagas von christlichen Gelehrten im Mittelalter verschriftlicht und sind so mitnichten Ausdruck von isolierter germanischer Kultur.

Im Sinne der aktuellen Germanophilie reist auch Eugen Diederichs 1910 nach Island, um die »Menschen der gotischen Zeit in der Gegenwart zu erleben«.6 Die Sagadichtungen würden dementsprechend »das Germanentum in Reinkultur«7 zeigen, was sogleich unter den Deutschen zur Identitätsbildung herangezogen werden soll. Zu dieser Zeit herrscht dort eine Faszination für alles Skandinavische, wobei Stereotype einer vorindustriellen Idylle das Fremdbild des Nordens prägten.

Diederichs fordert also in volkskundlicher Manier: »Wir müssen aus den Quellen selbst schöpfen. Die Aufgabe des Gelehrten ist es nur, den Weg dazu zu bahnen.«8 Er entscheidet sich für ein Großprojekt: Zahlreiche anerkannte Nordisten und Altgermanisten sollen als Übersetzer die altisländische Sagakunst9 unters Volk bringen, damit dieses sich »auf [sein] Eigenstes besinnen«10 kann und die Kultur auf diese Weise vorangebracht wird.

Die Projektion »Thule«

Die Bezeichnung Thule im Reihentitel »Thule. Altnordische Dichtung und Prosa« verweist auf den populären Mythos einer sagenhaften nordischen Insel, die Pytheas von Massilia im 4. Jahrhundert v. Chr. entdeckt haben soll. Im verstärkt nationalistischen Deutschland des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurde Island zunehmend mit diesem Sehnsuchtsort Thule assoziiert, das gemäß dem antiken Ursprung als eine Art ›nordisches Hellas‹ fungierte: Ein Ausdruck von germanischer Hochkultur, die auf Island

Reihe

Kritische Fachgeschichten


Die Reihe ermöglicht Autor*innen wie Leser*innen eine kritische Auseinandersetzung mit Teilen der Fachgeschichte von Germanistik, Skandinavistik und Anglistik (alle drei angesiedelt am Jacob-Grimm-Haus/siehe Titelbild) in Göttingen. Was haben Koryphäen des Fachs im NS getrieben? Was schrieben die Grimms außer Märchen? Zu diesen und weiteren Themen informiert ihr euch hier.

 
 

konserviert wurde.11 So schreibt Felix Niedner, der Herausgeber der Reihe, 1913 im Einleitungsband: »Das Bild der geheimnisvollen Thule leuchtet klarer und glänzender, je mehr man sich der älteren Zeit nähert.«12 Eine Sehnsucht danach, germanisch gesetzte heldenhafte Tugenden wie »Wagemut, Selbstbeherrschung, Hilfsbereitschaft, […] Rache und Treue«13 als Grundlage des eigenen Volks zu verstehen, scheint auch unter den mitwirkenden Wissenschaftlern verbreitet zu sein.

Julia Zernack weist nach, dass Gustav Neckel in der Übersetzung der Hrafnkels saga von 1913 (»Die Geschichte vom Freyspriester Hrafnkel«), als ein Beispiel von vielen, durch bewusstes Archaisieren der Sprache den Leser*innen einen Eindruck von ursprünglicher Mündlichkeit aufdrängt und gewisse Stilmerkmale der altisländischen Sagas übergeht oder sogar durch deutsche Äquivalente (beispielsweise Sprichwörter) ersetzt.14 Dadurch wird der als germanisch verstandene, eigentlich im Mittelalter verschriftlichte Text (dessen reine Mündlichkeit Neckel konstruiert), aus dem von der eigenen Gesellschaft fernen Zeitkontext gerissen und in die eigene Gegenwart übertragen. Zentral für den Übersetzer ist die Darstellung eines germanischen, vorchristlichen Bauerntums als gemeinsame Identität.

Neckel, der von 1935 bis 1937 erster Direktor des heutigen Skandinavischen Seminars war, schreibt 1929, dass »die Sprache ein ›Umweltfaktor‹ sei, ›der ursprünglich den Angehörigen einer Rasse eigen war‹. […] ›Ihr Wortschatz, ihr Satzbau, ihre idiomatischen Stilwerte (die am reichsten in den Mundarten blühen) sind unabtrennbar von der spezifischen Geistigkeit des Volkstums und somit auch der Rasse oder der Rassen.‹«15 Die Hrafnkels saga sieht er 1933 als eine »Betrachtung über die altgermanische Überzeugung von der natürlichen Ungleichheit der Menschen und dem Wert der überlegenen Persönlichkeit«.16 Die von Julia Zernack herausgestellten explizit ideologischen Herangehensweisen werden in den wenigen kritischen forschungsgeschichtlichen Darstellungen zur Thule-Sammlung meist ausgespart. Stattdessen konzentriert man sich auf die holprige Übersetzung von Orts- und Personennamen ins Neuhochdeutsche.17 Während die meist eingedeutschten Namen wie Harald Wuschelkopf (Haraldr inn hárfagri) für heutige Verhältnisse fast komisch klingen,18 stießen schon bei Erscheinen der Reihe vor allem die Ortsnamen (z.B. Mastbaumkap für »Siglunes«) auf Kritik in der Fachwelt, da so eine reale geographische Einordnung den Rezipierenden erschwert würde.19 Auch die unterschlagenen Stilmittel zur Anpassung an die deutsche volkstümliche Literatur sind ein Kritikpunkt, denn beispielsweise wurden die für die Sagas typischen, scheinbar willkürlichen Tempuswechsel von den Übersetzern oft negiert oder sogar als bewusstes Stilmittel zur Markierung von Schlüsselszenen im Sinne eines äquivalenten ›deutschen Sagastils‹ eingesetzt.20

Trotz der stilistischen Probleme bei der Übersetzung wurden und werden die Bände in der Vergangenheit wie heute (wenn auch verhaltener und relativierender) von der Wissenschaft vor allem als Meisterwerk der Übersetzungstätigkeit geadelt, was die ideologischen Absichten des Projekts verschleiert.

Klar ist, dass die Übersetzungen der Thule-Reihe stilgebend waren für weitere Übersetzungen der folgenden Zeit. Im Fall der Hrafnkels saga zeigt sich der Einfluss von Neckels rassistischer Deutung in Vorworten anderer Übersetzer; es ist von »nordischer Rassenseele« und »Herrenethik« die Rede und der Isländersaga wird unterstellt, sie sei »wirklich in Blut und Boden verwurzelt«.21

Rezeption der Sammlung Thule

Die aus 24 Bänden bestehende Sammlung Thule selbst hat, abgesehen von der Edda-Ausgabe, im Vergleich zu explizit völkischen Veröffentlichungen des Eugen Diederichs-Verlags wie der »Deutschen Reihe«, keine großen Verkaufserfolge erzielt,22 doch wird in einem Gutachten der Reichsstelle zur Förderung deutschen Schrifttums aus dem Jahr 1935 gefordert:

Immer wieder sollen in Feierstunden und Gemeinschaftsabenden Teile der Edda oder die eine oder andere Sage aus der Sammlung ›Thule‹ vorgelesen und im Hinblick auf unsere Neugestaltung deutschen Lebens gedeutet werden, damit in allen Teilen unseres Volkes dieses blutbedingte, charakterliche und tatfrohe Erbbewusstsein von dorther immer stärker Wurzel fasst.23

Die Rolle des Eugen Diederichs-Verlags während des Nationalsozialismus kann als angepasst und finanziell profitierend beschrieben werden.24 Denn dass der im Abschlussjahr der Thule-Sammlung 1933 verstorbene Eugen Diederichs oder seine Söhne, die den Verlag übernehmen, eine zumindest nationalkonservative Weltsicht hatten, lässt sich nicht bestreiten. Nach Florian Achtaler verfolgte der Verlag eine Tradition, die »in ihrer antidemokratischen Stoßrichtung durchaus zu den Wegbereitern des Nationalsozialismus gehörte«.25


Die Sammlung Thule in der Bibliothek des Skandinavischen Seminars
©Paula Schudeleit

Vor dem Hintergrund der rassistischen und ideologischen Aufladung der Übersetzungen und dem historischen Zeitkontext ist es mehr als verwunderlich, dass die Sammlung Thule in den Jahren 1963 bis 1967 neu aufgelegt wurde. Bis auf eine Ausnahme wurden sowohl Vorworte als auch Übersetzung unverändert übernommen und nur durch ein kurzes Nachwort eines ›zeitgemäßen‹ Wissenschaftlers ergänzt.

Während Wolfgang Lange, zu dieser Zeit Direktor des Skandinavischen Seminars in Göttingen, begeistert Rezensionen über die Neuauflage von Altem verfasst, drückt die unkritische Ausgabe dieser wissenschaftsgeschichtlich schwerwiegenden Übersetzungsreihe tatsächlich eine Ignoranz gegenüber der eigenen skandinavistischen Fachgeschichte aus. Wo Lange die Herangehensweise lobt (»ein heutiger Kenner des jeweiligen Gegenstandes schreibt lediglich ein knappes Nachwort und gibt, wo es angezeigt ist, eine Bibliographie der neueren Forschung«26), tauchen in der angegebenen neuen Literatur immer wieder Namen wie Jan de Vries oder Andreas Heusler27 und andere Texte zur Literaturgeschichte aus der Zeit vor oder während des Nationalsozialismus auf.

Langes Feststellung, »das Interesse am germanischen und nordischen Altertum [sei] aus verständlichen, wenn auch nicht berechtigten Gründen geringer geworden«28 mündet in Bezug auf den Abschluss der Neuauflage in Freude darüber, dass »die Kenntnis einer großen Provinz ma. [sic!] Dichtung nun wieder – jenseits allen Missbrauches und aller falschen Interpretation – jedermann zugänglich«29 sei. Den Missbrauch und die falsche Interpretation der übersetzenden Wissenschaftler dürfte er nicht gemeint haben, denn deren ideologisch gefärbte Intention wurde mit der Neuauflage sowohl in den ursprünglichen Vorworten als auch implizit durch die Art der Übersetzung selbst geradezu reproduziert. Einen Einblick, in welchen außerakademischen Kreisen die Sammlung Thule tatsächlich rezipiert wurde und wird oder wie einzelne Wissenschaftler*innen mit diesen Übersetzungstexten arbeiten, hatte jedoch sicherlich auch ein Wolfgang Lange nicht, um sich über abgewendeten Missbrauch sicher sein zu können.

Die Sammlung Thule ist ein Ausdruck von Rückwärtsgewandtheit und der Aufhebung von Grenzen zwischen Wissenschaft und politischem Interesse. Nationalismus, Germanenmythos und Rassendenken amalgamieren in den Übersetzungen. Sie sind dadurch deutlich vom Geist der Zeit gezeichnet und ließen sich zur Zeit der Veröffentlichung ohne weiteres in die Ideologie des Nationalsozialismus einreihen. Dass diese Texte unverändert neu aufgelegt wurden, zeugt von mangelndem Interesse großer Teile der Skandinavistik nach 1945, sich diesem Kapitel der Fachgeschichte reflektierend anzunähern. Kritische Aufarbeitungen von Wissenschaftler*innen wie Julia Zernack dürfen an dieser Stelle nicht außen vor gelassen werden, doch sind diese in der Minderheit. Insbesondere in Hinblick auf die eigentlich außerakademisch angedachte Zielgruppe der Sammlung Thule ist es in Zeiten von erstarkendem Rechtspopulismus und konservativen Weltbildern mehr als notwendig, dagegen ein klares Zeichen zu setzen und über die unbequemen Seiten der Skandinavistik aufzuklären.

  1. In Bezug auf die Übersetzer wird bewusst auf ein Gender-* verzichtet, um die früher männlich dominierte Nordistik, hier im Rahmen der Sammlung Thule, zu verdeutlichen. Zwar gibt es mit Adolfine Erichsen eine weibliche Übersetzerin, die damals Schülerin Andreas Heuslers war und von ihm zur Mitarbeit herangezogen wurde, jedoch würde die gegenderte Form eine nicht vorhandene Diversität nahe legen.
  2. Vgl. Niem, Christina: Eugen Diederichs und die Volkskunde. Ein Verleger und seine Bedeutung für die Wissenschaftsentwicklung, hrsg. von der Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz e.V., Münster/New York 2015 (Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie/Volkskunde 10), S. 105.
  3. Vgl. ebd., S. 106.
  4. Vgl. Würth, Stephanie: Isländersagas, in: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 15, hrsg. von Heinrich Beck, Dieter Geuenich und Heiko Steuer. 2., völlig neu bearbeitete und stark erweiterte Auflage, Berlin/ New York 2000, S. 512-516.
  5. Diederichs, Eugen: Leben und Werk. Ausgewählte Briefe und Aufzeichnungen, hrsg. von Lulu von Strauß und Torney-Diederichs, Jena 1936. S. 207. Zitiert nach Schier, Kurt: Die Literaturen des Nordens, in: Versammlungsort moderner Geister. Der Eugen Diederichs-Verlag – Aufbruch ins Jahrhundert der Extreme, hrsg. von Hübinger, Gangolf. München, Eugen Diederichs-Verlag 1996, S. 420.
  6. Diederichs, Eugen: wie Anm. 5, S. 178. Zitiert nach Niem, Christina: wie Anm. 2, S. 120. »Gotisch« ist hier synonym mit »germanisch«.
  7. Ebd., S. 169. Zitiert nach Niem, Christina: wie Anm. 2, S. 120.
  8. Verlagskatalog Diederichs: Zur Neuorientierung der deutschen Kultur nach dem Kriege, Jena 1915/16, S. 26. Zitiert nach Niem, Christina: wie Anm. 2, S. 125.
  9. Im Übrigen beschränkt sich die altnordische Literatur nicht nur auf Isländersagas. Beispielsweise wurden aus dem Lateinischen oder Französischen übertragene Sagas, also höfische Rittersagas, in der Sammlung Thule ignoriert.
  10. Diederichs, Eugen: wie Anm. 5, S. 108. Zitiert nach Niem, Christina: wie Anm. 2, S. 122.
  11. Vgl. Zernack, Julia: Geschichten aus Thule. Íslendingasögur in Übersetzungen deutscher Germanisten, Berlin 1994 (Berliner Beiträge zur Skandinavistik 3), S. 1.
  12. Niedner, Felix: Islands Kultur zur Wikingerzeit, Jena 1913, S. 10.
  13. Heusler, Andreas: Altgermanische Sittenlehre und Lebensweisheit, Germanentum. Vom Lebens- und Formgefühl der alten Germanen, hrsg. von Andreas Heusler, Heidelberg 1934 (Kultur und Sprache 8), S. 62.
  14. Vgl. Zernack, Julia: wie Anm. 11, S. 205.
  15. Ebd., S. 206.
  16. Neckel, Gustav: Wert des altnordischen Schrifttums für die Erkenntnis germanischen Wesens, in: Zeitschrift für deutsche Bildung 9, 1933, S. 363. Zitiert nach Zernack, Julia: wie Anm. 11, S. 204.
  17. Vgl. Schier, Kurt: wie Anm. 5, S. 431.
  18. Vgl. Zernack, Julia: wie Anm. 11, S. 342.
  19. Vgl. Schier, Kurt: wie Anm. 5, S. 430.
  20. Vgl. Zernack, Julia: wie Anm. 11, S. 322.
  21. Vgl. Zernack, Julia: wie Anm. 11, S. 209.
  22. Vgl. Niem, Christina: wie Anm. 2, S. 127.
  23. Verlagskatalog Diederichs: Thule. Leben und Art des germanischen Menschen (undatiert), S. 10. Zitiert nach Schier, Kurt: wie Anm. 5, S. 439.
  24. Vgl. Achtaler, Florian: Die Verlagsentwicklung nach dem Tod von Eugen Diederichs, in: Hübinger, Gangolf: wie Anm. 5, S. 102.
  25. Vgl. ebd., S. 106.
  26. Lange, Wolfgang (Rezension), in: Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen 5, hrsg. von Max Niemeyer, Tübingen 1964, S. 60.
  27. Der Altgermanist Jan de Vries kollaborierte beispielweise mit dem SS Ahnenerbe. Andreas Heuslers Einstellung zum Nationalsozialismus muss neben Leistungen in Bezug auf Sagaübersetzungen auch hinsichtlich seines Hinarbeiten zur Popularisierung des Germanenmythos kritisch betrachtet werden.
  28. Lange, Wolfgang: wie Anm. 26, S. 60.
  29. Lange, Wolfgang (Rez.), in: Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen 10, hrsg. von Max Niemeyer, Tübingen 1969, S. 76.


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 Veröffentlicht am 10. Januar 2020
 Kategorie: Wissenschaft
 ©Anna-Lena Heckel
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