Belletristik

Mit den Augen einer Mörderin

von

Monika Kim entwirft das Portrait einer Mörderin, die ebenso verstört wie fasziniert. Der Debütroman ist feministisch angelegt, wird aber vom Reiz des Bösen dominiert.

Tropenfieber

von

Ein formal anspruchsvoller und inhaltlich spannender Roman: Die Holländerinnen setzt auf die Potenziale der Fiktion und thematisiert dennoch gesellschaftlich hochrelevante Themen.

Ein Intermezzo? Ja, bitte!

von

Längst ist sie weltweit bekannt: Schriftstellerin Sally Rooney. Doch ihr vierter Roman zeugt mehr von ihrem Kultstatus als von literarischem Können.

Requiem dem Artensterben

von

Alexander Schnickmann gelingt mit seinem Antiepos requiem ein fulminantes Debüt, in dem ein Individuum einen ästhetischen Umgang mit den Verlusterfahrungen durch den Klimawandel sucht.

Pflanzliche Fluchtwege

von

Dystopie oder unsere Zukunft? In Zara Zerbes Dystopie Phytopia Plus speichert die Elite ihr Bewusstsein in Pflanzen, während der Rest ums Überleben kämpft.

Wer schreibt, hat schon verloren

von

Antje Rávik Strubel erzählt im Roman Der Einfluss der Fasane über Machtmissbrauch, mediale Dynamiken und die widersprüchliche Figur einer Journalistin, die zur Angeklagten wird.

Im Schutz der Meereswogen

von

Emilia Hart erzählt in ihrem Roman Unbeugsam wie die See aufwühlend und elegant von der kollektiven weiblichen Stärke in einer von Männern beherrschten Welt.