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In eigener Sache
Litlog in Not

Litlog blickt mittlerweile auf eine fast zehnjährige Geschichte zurück. Doch das Jubiläum des studentischen Online-Feuilletons im April des kommenden Jahres ist akut in Gefahr. Anlass, den Rückblick auf die Erfolge der vergangenen Jahre vorzuziehen, damit es einen Ausblick geben kann. Unterschriftenaktion bis 20.05.!

Von der Litlog-Redaktion

Kurz vor Ende der Nullerjahre schlossen sich drei Mitarbeiter*innen des Seminars für Deutsche Philologie zusammen, um ihren Studierenden eine Plattform zu geben. Denn die häufig sehr guten Texte, die sie in ihren Seminaren zu lesen bekamen, sollten nicht nur benotet, sondern auch gelesen werden können. Aus der fixen Idee erwuchs Litlog, das sich bald breiter aufstellte: Eine Website, auf der sich Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen an den Grenzen zwischen Akademia und Feuilleton austoben konnten. Immer unter der sorgfältigen und wohlgesonnen Betreuung von erfahreneren Autor*innen und koordiniert von einer bezahlten Redaktionsleitung.

Engagement und Ertrag

Heute gibt es mehr als 900 Artikel von über 300 verschiedenen Autor*innen. Formate wie Theaterkritiken und Buchrezensionen erscheinen neben Essays, Kommentaren und Interviews. Bis vor kurzem gab es an zwei Tagen in der Woche Neues aus der Litlog-Zentrale. Gerade jetzt erfreut sich Litlog besonderer Beliebtheit bei Studierenden. Unter Mithilfe der engagierten

Unterschriftenliste

Die Unterschriftenlisten für den Erhalt von Litlog liegen an den Bibliotheksaufsichten von SDP und SEP aus. Sprecht euch bis 20.05. für die Annahme des Studienqualitätsmittel-Antrags für die wissenschaftliche Hilfskraft-Stelle 86h/Monat aus!
 
 
Autor*innen und einiger tatkräftiger ehrenamtlicher Redaktionsmitglieder war es zuletzt möglich, die Frequenz neuer Artikel von zwei auf drei pro Woche zu erhöhen. So profitieren noch mehr Studierende von den berufspraktischen, studienbegleitenden Vorzügen. Mitunter können sie sich dafür sogar Credits anrechnen lassen. Denn Litlog ist an das Seminar für Deutsche Philologie angegliedert und arbeitet auch mit anderen Instituten und Abteilungen der Philologien eng zusammen. Doch Credits sind ja nur die halbe Miete: Einige ehemalige Litlog-Autor*innen äußerten sich jüngst in Erfahrungsberichten zu den berufspraktischen Einblicken und karrieremäßigen Vorteilen, die sie durch Litlog gewonnen haben (nachzulesen in der Unterschriftenliste an den Bibliotheken siehe Infobox).

Litlogs Publikum wächst dabei stetig: Hier lesen neben Kommiliton*innen und Dozierenden auch Kulturschaffende der Stadt, Alumni und potenzielle Arbeitgeber*innen. Im Gegensatz zu anderen Online-Medien ist Litlog dabei werbefrei, von keiner Paywall beschränkt und langfristig zugänglich. In den vergangenen dreißig Tagen verzeichnete die Seite 12.000 Besucher*innen. Im Vergleich zum Monatsdurchschnitt von 2017 ist das ein Anstieg um mehr als 30% bei den monatlichen Rezipient*innen.

Die drohende Not

Litlog freut sich noch immer über die großzügige Anschubförderung, die es durch die Stiftung Niedersachsen erhielt. Über die Jahre hinweg haben viele tolle Menschen und Institutionen mit dem Projekt kooperiert, darunter die Autorin Daniela Seel, der Verleger Daniel Beskos vom mairisch Verlag und Dirk Pilz von nachtkritik.de. Das vor einem Jahr ausgelaufene DFG-geförderte Graduiertenkolleg für Literatur und Literaturvermittlung im Zeitalter der Digitalisierung hat gemeinsam mit Litlog die Littalks in der Göttinger Kneipe Dots organisiert. Auf der gemütlichen Kellerbühne sprachen Kulturschaffende mit den Kollegiat*innen vor Publikum über den Einstieg in die Branche, den Beruf und aktuelle Debatten. Auf dem Poetree Festival 2018 vom Literarischen Zentrum Göttingen konnte sich Litlog mit einem Stand präsentieren. Die symbolische Unterstützung der vielen anderen Institutionen ist ein Glücksfall für Litlog. Ein Glücksfall war auch die langjährige Finanzierung der Koordinationsstelle durch Studienqualitätsmittel!

Es sind die studentischen Autor*innen selbst, die die Plattform durch ihre klugen Ideen und Artikel formen. Ohne ein gewisses Maß an Koordination droht dieses Engagement allerdings zu versanden. In 86 Stunden pro Monat lässt sich so einiges organisieren, koordinieren, redigieren. Von der Idee bis zur Bewerbung der Artikel kümmert sich die bezahlte Redaktionskoordination bis jetzt darum, dass alles in guten Händen ist. Die Stelle ist für das Projekt notwendig und steht nun auf der Kippe. Die Studienqualitätsmittel sind nämlich knapp. Der Antrag auf eine Fortsetzung der Förderung könnte schon in der kommenden Woche in der Studienkommission scheitern. Ab Oktober gäbe es keine Koordinationsstelle bei Litlog mehr und das Projekt läge brach. Dem wirkt die Redaktion mit einer Unterschriftenaktion entgegen. Um die Unterstützung vor allem der Studierenden, aber auch von Nicht-Studierenden sichtbar zu machen, gibt es noch bis zum 20.05. die Möglichkeit, sich per Unterschrift für Litlog auszusprechen (siehe Infobox).



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 Veröffentlicht am 16. Mai 2019
 Kategorie: Misc.
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