Endlos-Schleifen?
vonDer Roman Schleifen ist ein sprachspielerisches Labyrinth voller absurder Wendungen, überraschender Verbindungen und offener Fragen – verwirrend, klug und nachhaltig faszinierend.
Der Roman Schleifen ist ein sprachspielerisches Labyrinth voller absurder Wendungen, überraschender Verbindungen und offener Fragen – verwirrend, klug und nachhaltig faszinierend.
Miriam Davoudvandis Debütroman Das können wir uns nicht leisten bespricht ehrlich und wissenschaftlich fundiert die Realität vieler Menschen, die in Armut leben.
Virginia Woolfs Essay Vom Kranksein als Neuausgabe? Eine eingehende Betrachtung der Edition hinterlässt trotz aller Frische des Textes einen bitteren Beigeschmack.
Ozan Zakariya Keskinkılıçs Debütroman Hundesohn ist poetisch gelungen, aber das erzählerische Potenzial der queeren Liebesgeschichte wurde nicht ausgeschöpft.
Georgi Gospodinov schafft mit Physik der Schwermut ein postmodernes Kunstwerk, das aus der Gegenwartsliteratur nicht mehr wegzudenken ist.
Einfühlsam nähert sich Helene Bukowski in Wer möchte nicht im Leben bleiben einer verstorbenen Klavierschülerin aus der DDR.
Anjas konfliktreiche Beziehung zu ihrer egozentrischen Mutter erreicht ihren Höhepunkt, als diese von ihrem geplanten assistierten Suizid berichtet.
Scheiternde Kommunikation, kontrahierende Ansprüche, subjektive Wahrnehmungen… Wozu all dies kombiniert führen kann, zeigt Nava Ebrahimis Roman Und Federn überall – aus sechs Perspektiven.
In ihrem neuen Roman Gym thematisiert Verena Keßler das wahnhafte Streben nach Erfolg, gepaart mit internalisierter Misogynie.
Hiroko Oyamada entlarvt in Die Fabrik die Entfremdung in der modernen Arbeitswelt. Dabei greift sie auf surrealistische Elemente zurück, die an Kafka erinnern.