Natürlich macht er Therapie
vonOzan Zakariya Keskinkılıçs Debütroman Hundesohn ist poetisch gelungen, aber das erzählerische Potenzial der queeren Liebesgeschichte wurde nicht ausgeschöpft.
Ozan Zakariya Keskinkılıçs Debütroman Hundesohn ist poetisch gelungen, aber das erzählerische Potenzial der queeren Liebesgeschichte wurde nicht ausgeschöpft.
Georgi Gospodinov schafft mit Physik der Schwermut ein postmodernes Kunstwerk, das aus der Gegenwartsliteratur nicht mehr wegzudenken ist.
Einfühlsam nähert sich Helene Bukowski in Wer möchte nicht im Leben bleiben einer verstorbenen Klavierschülerin aus der DDR.
Anjas konfliktreiche Beziehung zu ihrer egozentrischen Mutter erreicht ihren Höhepunkt, als diese von ihrem geplanten assistierten Suizid berichtet.
Scheiternde Kommunikation, kontrahierende Ansprüche, subjektive Wahrnehmungen… Wozu all dies kombiniert führen kann, zeigt Nava Ebrahimis Roman Und Federn überall – aus sechs Perspektiven.
In ihrem neuen Roman Gym thematisiert Verena Keßler das wahnhafte Streben nach Erfolg, gepaart mit internalisierter Misogynie.
Hiroko Oyamada entlarvt in Die Fabrik die Entfremdung in der modernen Arbeitswelt. Dabei greift sie auf surrealistische Elemente zurück, die an Kafka erinnern.
Die Nulllinie ist ein fiktiver Roman über den Kriegsalltag an der Front, der Heldenbilder dekonstruiert, das ukrainische Militär porträtiert und literarisch überzeugt.
In Ulrike Draesners Langgedicht penelopes sch( )iff lassen die Frauen um Penelope Odysseus und mit ihm das ganze Patriarchat hinter sich.
Freya Sampson’s The Busybody Book Club asks when compromise becomes self-erasure and care turns into control.