Belletristik

Natürlich macht er Therapie

von

Ozan Zakariya Keskinkılıçs Debütroman Hundesohn ist poetisch gelungen, aber das erzählerische Potenzial der queeren Liebesgeschichte wurde nicht ausgeschöpft.

What is Love?

von

Anjas konfliktreiche Beziehung zu ihrer egozentrischen Mutter erreicht ihren Höhepunkt, als diese von ihrem geplanten assistierten Suizid berichtet.

Das Fremde im Gewohnten

von

Hiroko Oyamada entlarvt in Die Fabrik die Entfremdung in der modernen Arbeitswelt. Dabei greift sie auf surrealistische Elemente zurück, die an Kafka erinnern.

Was Fiktion vom Krieg weiß

von

Die Nulllinie ist ein fiktiver Roman über den Kriegsalltag an der Front, der Heldenbilder dekonstruiert, das ukrainische Militär porträtiert und literarisch überzeugt.

Nach Odysseus

von

In Ulrike Draesners Langgedicht penelopes sch( )iff lassen die Frauen um Penelope Odysseus und mit ihm das ganze Patriarchat hinter sich.