Wie die Gegenwart bewältigen?

Max Czollek und Alice Hasters sprechen beim Literaturherbst 2020 darüber, wie wir anders denken können, um ein Zeichen gegen Rechtspopulismus und Alltagsrassismus zu setzen. Sie plädieren für eine Gesellschaft, die alle schützt und auf Vielfalt statt Ausgrenzung fußt.

Von Malin Ramswig

Titelbild: Via Pixabay, CC0, Bearbeitung: Hanna Sellheim / Zwischenbild: Malin Ramswig

In den letzten Jahren haben Konzepte wie ›Heimat‹ und ›deutsche Leitkultur‹ einen Aufschwung rechter Gewalt befeuert. Seit März 2018 gibt es ein neues Ministerium in Deutschland, an dessen Spitze sich ein Politiker setzen ließ, der sich für eine restriktivere Migrationspolitik und gegen ›den Islam‹  als Teil der deutschen Gesellschaft ausgesprochen hat. Das lässt sich nachlesen in Fatma Aydemirs und Hengameh Yaghoobifarahs Einleitung zur 2019 erschienenen Essaysammlung Eure Heimat ist unser Albtraum. Dann kamen die gewaltigen Paukenschläge, die die 2020er Jahre in Deutschland einläuteten: der Angriff auf die Synagoge in Halle im Oktober 2019, die eskalierende Situation an der türkisch-griechischen Grenze, die Kooperation zwischen CDU, FDP und völkischen Rechten im Thüringer Landtag im Februar 2020, die Terrorangriffe von Hanau im selben Monat. Außerdem rückten viele verschiedene Fälle von polizeilicher rassistischer Gewalt in den medialen und gesellschaftlichen Fokus.

Diese Ereignisse haben den Diskurs geprägt, an dem sich auch Alice Hasters und Max Czollek beteiligen. Die beiden teilen sich im Rahmen des auch online übertragenen Göttinger Literaturherbstes am 26. Oktober 2020 das Podium im Göttinger Alten Rathaus, outen sich gleich zu Beginn der Veranstaltung als gegenseitige Fans und denken beide auf ihre Art und Weise unsere Gesellschaft neu und anders. Neu und anders, das bedeutet, die oben genannten Konzepte von ›Heimat‹ und ›Leitkultur‹ nicht zu reproduzieren, sondern sich eine Gesellschaft vorzustellen, in der Rechtspopulismus und völkische Fantasien keinen politischen Raum beanspruchen können. Wie kann diese Gesellschaft aussehen?

‚Positiver Rassismus‘, kulturelle Aneignung und White Washing

Die Journalistin Alice Hasters liest aus ihrem 2019 erschienenen Buch Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten und wählt das Kapitel »Ich wäre auch gerne Schwarz«. Darin geht es um Fragen nach Identität, Identifikation, Zugehörigkeit, Zuschreibung von außen und Cultural Appropriation geht. Hasters beschreibt, wie sogenannter ›positiver Rassismus‹ ihr ihre Individualität abspricht, indem er Menschen, die vermeintlich einer Gruppe angehören, verallgemeinernd Attribute unterstellt. ›Positiver Rassismus‹ zeigt sich beispielsweise, wenn sie von ihren Klassenkamerad:innen zu hören bekommt, ihr läge Tanzen im Blut, weil sie Schwarz ist. Sie habe dieses Talent nicht, weil sie sie, Alice, ist – sondern weil sie Schwarz ist. Wer denkt, dass Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Religion bestimmte Begabungen hätten, denkt rassistisch.

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Alice Hasters
Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten

hanserblau: München 2019
224 Seiten, 17,00€

In ihrer Schulzeit erlebte Hasters, wie afroamerikanischer Hip-Hop in Deutschland einen Aufschwung erlebte. Nicht nur BIPoC, sondern auch ihre weißen Mitschüler:innen begehrten Teile dieser populären Kultur, auch wenn sie für Afroamerikaner:innen etwas völlig anderes bedeutete als für weiße Menschen – eine Dynamik, die der Begriff Cultural Appropriation umreißt. Die Auseinandersetzung mit kultureller Aneignung lässt sich nicht von Fragen danach trennen, wem Kultur gehört. Natürlich, das betont Hasters, ist Kultur immer ein Produkt derjenigen, die sie leben. »Sie verändert sich ständig, vermischt und erweitert sich, beeinflusst und wird beeinflusst.«

Andererseits werden kulturelle Praktiken auch von Menschen benutzt, die unterschiedliche Unterdrückungsgeschichten haben. Das wird problematisch, wenn Musik wie Hip-Hop, der ein Resonanzraum für Unterdrückungs- und Diskriminierungserfahrungen ist, von Menschen beansprucht wird, die aufgrund von Privilegien diese Erfahrungen nie geteilt haben und vermutlich auch nie teilen werden. So sagt mensch in den USA: »You can’t have the culture without the struggle.« Hinter Kultur steckt immer auch Geschichte und es gilt, dieser gegenüber sensibel zu sein. Die Auseinandersetzung mit kultureller Aneignung, so Hasters, berührt auch das Thema der Wertung. So durchläuft Schwarze Kultur seit Jahren ein sogenanntes whitewashing, mit der Konsequenz, dass kulturelle Praktiken erst durch weiße Menschen normiert und anerkannt werden müssen, um öffentliche Wertschätzung zu erfahren.

Das verändernde Potenzial essayistischen Schreibens

Nachdem Alice Hasters aus ihrem Buch gelesen hat, reflektieren sie und ihr Podiumspartner Max Czollek Genrekonventionen und Schreibkategorien. Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten wird als Sachbuch gehandhabt, ist aber viel mehr als das. Hasters stellt heraus, dass im Augenblick insbesondere jüngere Autor*innen politische Bücher schreiben, die keine klassischen Sachbücher sind, sondern eher einer Art essayistischem Schreiben zugeordnet werden können. Es gibt ein Bedürfnis danach, im Schreiben eine Sachebene mit einer emotionalen Ebene zu verknüpfen, um z.B. Diskriminierungserfahrungen, die an mehreren Stellen greifen, besser fassen und beschreiben zu können. Diese Diskriminierungserfahrungen können so einerseits als diskursive strukturelle und systemische Elemente betrachtet werden, andererseits wird dadurch auch sichtbar, wo diese im Alltag greifen und was sie mit Menschen in unserer Gesellschaft machen.

Durch ein solches Schreiben entsteht das Gefühl, dass Bücher, Texte und Diskurse etwas verändern. Was natürlich auch ein trügerisches Gefühl sein kann, denn Diskurse hängen immer in bestimmten Blasen, in bestimmten Räumen. Hasters (und nicht nur sie) wünscht sich, dass diese Diskurse aber doch etwas Performatives bekommen und aus diesen Räumen herausspreaden.

Eine wichtige Frage, die sich die beiden bereits zu Beginn der Veranstaltung gestellt haben, taucht immer wieder auf: Was wollen wir eigentlich? Was ist das Ziel? Eine naheliegende Antwort lautet, eine diskriminierungsfreie Gesellschaft. Aber geht es nicht vielmehr darum, einen Raum zu schaffen für Wut und Trauer? Geht es nicht darum, anzunehmen, dass es keine Lösung gibt? Hasters sagt, dass mensch diese Antwort nicht mit Resignation oder Kapitulation verwechseln darf, denn es geht auch darum, immer weiterzumachen und Diskurse immer weiter voranzutreiben. Sie wehrt sich gegen eine nicht konstruktive Hoffnungslosigkeit. Auch Czollek führt an, dass politische Essays dafür da sind, demokratische Fragen zu stellen und gemeinsam Antworten zu formulieren. Dem stellt Hasters das Gefühl gegenüber, dass Leute allgemein nur Regeln haben und befolgen wollen und keinen Bock haben, sich mit demokratischen Prozessen auseinanderzusetzen. Sie appelliert an Geduld und Durchhaltevermögen.

Wehrhafte Poesie und die Wichtigkeit politischer Spracharbeit

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Max Czollek
Gegenwartsbewältigung

Hanser: München 2020
208 Seiten, 20,00€

Nun folgt Czolleks Kapitel »Wehrhafte Poesie, oder: Schreibe so, dass die Nazis dich verbieten würden« aus dem 2020 erschienenen Buch Gegenwartsbewältigung. Czollek rückt die Welt als Sprachprodukt in den Fokus, eine Sichtweise, die insbesondere durch den aus unter anderem französischen Impulsen entstandenen linguistic turn geprägt wurde und die die Verwendung der Sprache stärker in den Fokus politischer und theoretischer Aufmerksamkeit rückt. Dieser Umgang mit Sprache geht davon aus, dass eine Veränderung diskriminierender Sprache auch eine positive Veränderung der Diskriminierungsdynamiken an sich bewirkt oder bewirken kann – sodass beispielsweise direkte physische Gewalt zurückgeht. Spracharbeit kann somit also als per se politisch verstanden werden. .

Dies gilt auch für die künstlerische Spracharbeit. Die Bedeutung eines Kunstwerkes entsteht immer im Kontext – im Kontext der Zeit, in der es geschaffen wird, und im Kontext der Zeit, in der wir mit veränderten Horizonten auf dieses Kunstwerk blicken und darüber diskutieren. Kunst kann also nie ohne die Verstrickung mit gesellschaftlichen Kontexten gedacht werden und Sprache nie ohne die Macht und die Gewalt, die sie gegenüber Minderheiten ausgeübt hat und ausübt

Vor diesem Hintergrund hebt Czollek hervor, wie wichtig es ist, die eigene künstlerische Arbeit mit Sprache und die Verbindung von Sprache mit gesellschaftlichen Gewaltverhältnissen zu reflektieren und gegebenenfalls anzupassen und zu verändern. Trotzdem gibt es eine gewisse Anzahl Autor:innen und Institutionen, die sich einerseits als politisch bezeichnen würden, andererseits aber ablehnen, diskriminierende Sprache zu thematisieren.

Es wird energisch um die Deutungshoheit darüber gestritten, was Literatur ist und in welchem Verhältnis sie zur Gesellschaft steht. Czollek zufolge liegt dieser Dynamik eine Vorstellung zu Grunde, die die Kultur konsequent von der politischen Sphäre trennt und die ihren Ursprung in den Jahren nach 1945 hat. Dieses Narrativ befestigt alles ›Böse‹ in der Politik und stellt dieser eine ›gute‹ Kultur gegenüber, die durch ihre ›Freiheit‹ nicht zur Verantwortung gezogen werden kann. Dieses Gedächtnistheater – ein von Czollek eingeführter Begriff, der das Erstellen einer positiven Erinnerungskultur durch Verdrängen und Umbewertungen meint  sei essenziell, um »wieder stolz sein zu können auf dieses Deutschland«. Mit der Formulierung ›deutsche Leitkultur‹(die nicht von ungefähr Kultur im Namen trägt) wird eine ›gute‹ Kultur konstruiert, in der deutlich eine Vorstellung kultureller Überlegenheit mitschwingt. Deutsche Kultur wird normiert und zum Maß aller Dinge erhoben, und alle anderen haben sich an sie anzupassen, sich zu integrieren. Genau deswegen drängt die AfD laut Czollek in die Kulturpolitik. Kunst und Literatur müssen dagegenhalten – meint Czollek und hat einen Namen für solche Texte: wehrhafte Poesie.

Zugehörigkeit, Vielfalt und Verbündet-Sein

Sowohl Czollek als auch Hasters fordern, die Gesellschaft neu zu denken. Ein Schlüsselwort dabei ist Zugehörigkeit. Zugehörigkeit muss alle Menschen in dieser Gesellschaft umfassen. Sie muss so gedacht werden, dass die AfD unmöglich wird. Der Abgrenzungspolitik und dem Integrationsparadigma, das darauf abzielt, alle Lebensrealitäten in dieser Gesellschaft an die deutsche Leitkultur, was auch immer das bedeutet, anzupassen, wird somit ein Konzept der Radikalen Vielfalt in der Gesellschaft gegenübergestellt. Radikale Vielfalt nimmt die Pluralität der Perspektiven in dieser Gesellschaft als gleichberechtigt wahr und lässt sie, so verstehe ich es, alle an ihr teilhaben und sie mitgestalten. Deshalb ist der Begriff produktiv für die dringend gebrauchte Gegenwartsbewältigung. Das Konzept der Radikalen Vielfalt versteht das Anders-Sein nicht als Defizit, sondern als Möglichkeit, die Widerstandsfähigkeit gegenüber diskriminierenden Systemen zu wahren.

Differenz und die Abwehr der Festschreibungen auf bestimmte Eigenschaften (siehe Hasters: Du kannst gut tanzen, weil du Schwarz bist) wird zur Grundlage dieser Gesellschaft. Czollek hebt hervor, dass Integration Menschen der Wehrhaftigkeit beraubt. Als Beispiel blickt er zurück auf Jüdinnen und Juden in Deutschland, die sich vor dem Nationalsozialismus so weit an eine vermeintliche ‚Deutschheit‘ angepasst hatten, dass sie niemals erwarten konnten, der Staat, dem sie vertrauten, könne sie irgendwann verfolgen und umbringen. Sie seien ihrer Wehrhaftigkeit beraubt gewesen.

Ein weiterer Begriff, der sich beim Neu- und Andersdenken der Gesellschaft als fruchtbar erweist, ist Czolleks komplexe Intersektionalität. Das Konzept Intersektionalität, das 1989 von der US-amerikanischen Juristin Kimberlé Crenshaw ausgearbeitet wurde, richtet das Augenmerk auf Menschen, die sich an der Schnittstelle unterschiedlicher Diskriminierungsformen befinden. Ein Mensch kann als Frau diskriminiert sein oder als Schwarze Person, oder auch als Schwarze Frau. Czollek und Hasters geht es darum, nicht nur Mehrfachdiskriminierungen, sondern auch die Gleichzeitigkeit von Privilegierung und Diskriminierung denken zu können, und sie erweitern Crenshaws Konzept auf ein solches Verständnis komplexer Intersektionalität. So kann ein gesellschaftliches Klima geschaffen werden, in dem nicht nur die von Diskriminierung Betroffenen Aufklärungs- und Aufarbeitungsarbeit leisten. Vielmehr sollen sich alle mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, dass beispielsweise das eigene Büro barrierefrei gestaltet wird, auch wenn sie selber nicht behindert werden. Anders gesagt: Die komplexe Intersektionalität ermöglicht es Menschen, nicht nur für Diskriminierungen aufmerksam zu sein, sondern auch für die Punkte, an denen sie an Veränderungen teilhaben können.

Reihe

Vom 17. Oktober bis 1. November 2020 fand der 29. Göttinger Literaturherbst statt. Litlog veröffentlicht ab jetzt jeden Werktag einen Bericht zu den diversen Veranstaltungen des Programms.
Hier findet ihr die Berichte im Überblick. Bis zum 30. November könnt ihr die Lesungen außerdem in der Mediathek des Literaturherbsts ansehen.

Der Bühnenraum im Alten Rathaus wird von zwei Menschen gestaltet, die unterschiedliche Diskriminierungs- und aber auch Privilegierungserfahrungen mitbringen – und gemeinsam für die jeweilige Verletzlichkeit des Gegenübers eine Sensibilität entwickelt haben. Es geht jede:n in dieser Gesellschaft etwas an, wenn Schwarze, jüdische oder queere Menschen in der U-Bahn diskriminiert werden, weil sie sich in einer rassistischen und homophoben Umwelt bewegen. Czollek verwendet den Ausdruck Verbündet-Sein. Es geht darum, die eigenen Privilegien zu nutzen, um das zu erreichen, was die diskriminierte Seite benötigt. Die Menschen, die Diskriminierungen ausgesetzt werden, sind natürlich sehr unterschiedlich – trotzdem ähnelt sich ihr Wissen um das Aus-dem-Raster-Fallen. Sie wissen, wie es ist, als ‚nicht normal‘ markiert zu werden. Sie wissen aber vielleicht auch, dass sie in anderen Punkten privilegiert sind. Und auch das vereint sie, kann sie verbünden. Das wird gerade sichtbar – vor allem in der Zivilgesellschaft und in der Kunstszene, die der politischen Sphäre in dem Punkt weit voraus sind.

Gegenwartsbewältigung und neue Räume

Im Laufe dieses Abends kristallisiert sich immer deutlicher heraus, wie wichtig es ist, Vorstellungen von ›Heimat‹, ›deutscher Leitkultur‹, ›Integration‹ und ›nationalistischer Identifikation‹ Konzepte wie Radikale Vielfalt, komplexe Intersektionalität, Verbündet-Sein und Wehrhaftigkeit der Poesie und der Demokratie entgegenzusetzen. Denn in ihnen zeigt sich ein Weg zu einem respektvollen Austausch und Dialog über die Frage, in was für einer Gesellschaft wir leben wollen.

Auch wenn sich Hasters und Czollek darüber im Klaren zu sein scheinen, dass Rassismus und andere menschenverachtende Ismen niemals vorbeigehen werden, wirkt die Veranstaltung an keiner Stelle hoffnungslos. Im Gegenteil: Wir befinden uns in einem nie endenden Prozess, in dem es darum geht, sich als Gesellschaft immer weiter zu entwickeln. Czollek und Hasters wollen uns deswegen ihre Meinung nicht aufdrängen; wir sollen auch damit leben, dass sie unsere Meinung nicht annehmen. Sie formulieren aber die Notwendigkeit, Anstrengungen zu unternehmen, um das Denken von anderen Seiten nachzuvollziehen. Ohne dieses Zuhören kann die Gegenwart nicht bewältigt werden. Letztendlich geht es also darum, Räume zu schaffen und zu nutzen, um miteinander zu sprechen und um einander zuzuhören, denn nur so können wir über das reden, was uns bewegt, unsere individuellen Perspektiven artikulieren und sie zu einem Gesamtbild zusammensetzen, auch wenn sie sich widersprechen. So können wir die kulturelle Vielfalt und ihre Ambiguität, die es schon lange in dieser Gesellschaft gibt, sichtbar machen und als Gesellschaft an ihr wachsen. Das ist es (wohl), was Czollek meint mit dem Wort Gegenwartsbewältigung.

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